EEG Einspeisevergütung für Photovoltaik

25.10.2019

Diese Fakten rund um die Photovoltaik Einspeisevergütung sollten Sie kennen!

EEG Einspeisevergütung – was ist das?

Die Einspeisevergütung für Photovoltaik ist eine im Erneuerbare Energien Gesetz (kurz EEG) geregelte Vergütung, die Betreiber von PV Anlagen für ihre eingespeiste Energie erhalten. Die Einspeisevergütung wird in Cent pro kWh Strom bezahlt und beträgt aktuell je nach Größe der Photovoltaik Anlage zwischen gut 7 Cent und knapp 11 Cent. Bei der EEG Einspeisevergütung handelt es sich um eine staatlich geregelte Förderung für Photovoltaik, mit der der Erneuerbare Energien Ausbau unterstützt werden soll.

Wie hoch ist die Photovoltaik Einspeisevergütung für den Betreiber einer Photovoltaikanlage?

Die Höhe der Vergütungssätze der Einspeisevergütung ist gemäß EEG abhängig von der Art der Solar Anlage sowie der Größe der Solar Anlage. Die aktuellen Vergütungssätze in Cent pro kWh Solarstrom werden von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. In einer Tabelle wird dabei die Höhe der EEG Einspeisevergütung in Abhängigkeit zur PV Anlagen Größe und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der PV Anlage angegeben. Durch die regelmäßige Anpassung der Vergütungssätze kann der Erneuerbare Energien Zubau politisch gesteuert werden. Werden zu wenig Photovoltaikanlagen zugebaut, steigt die Höhe der Vergütung. Sind es zu viele Photovoltaikanlagen, wird die Vergütung gesenkt.

Wer bekommt die Photovoltaik Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung ist eine Förderung, die Betreiber von PV Dachanlagen ebenso erhalten wie Betreiber von PV Freiflächenanlagen. Lediglich die Höhe der Vergütung (Cent pro kWh) fällt unterschiedlich aus. Prinzipiell gilt: je kleiner die Solar Anlage (weniger kWp Leistung) desto höher die Vergütung. Dies hängt damit zusammen, dass die Anschaffungskosten pro kWp Solarstrom bei größeren PV Anlagen geringer sind als bei kleinen PV Anlagen. Da vor allem kleine PV Anlagen jedoch häufig in erster Linie für den Eigenverbrauch konzipiert werden, wird damit weniger Solarstrom eingespeist und somit in der Regel auch weniger Einspeisevergütung bezogen.

Wann und von wem wird die Photovoltaik Einspeisevergütung gezahlt?

Die Einspeisevergütung wird gemäß EEG jeweils für 20 Jahre ab Inbetriebnahme einer PV Anlage bezahlt. Betreiber von Photovoltaikanlagen können die Einnahmen aus der Einspeisung ihrer Solar Energie also relativ genau kalkulieren und prognostizieren. Auch wenn die Höhe der Vergütungssätze regelmäßig angepasst wird, bleibt die Vergütung für eine bereits in Betrieb genommene Solar Anlage davon unberührt. Bezahlt wird die Vergütung durch den zuständigen Netzbetreiber an den Betreiber der Photovoltaikanlage. PV Anlagen Betreiber erhalten dazu eine Abrechnung über die Anzahl der kWh eingespeister Energie. Photovoltaikanlagen über 100 kWp Leistung fallen unter das sogenannte Marktprämienmodell, eine weitere Form der Erneuerbare Energien Förderung. Hierbei wird der eingespeiste Strom über Direktvermarkter an der Strom Börse vermarktet.

Wie entwickelt sich die Photovoltaik Einspeisevergütung?

Mit dem Erneuerbare Energie Zubau der letzten Jahre sinkt die Einspeisevergütung kontinuierlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass Photovoltaikanlagen damit nicht mehr wirtschaftlich sind! Im Gegenteil: Während bei kleineren PV Anlagen in der Regel nicht die Einspeisevergütung, sondern der Eigenverbrauch ausschlaggebend ist für die Wirtschaftlichkeit der Anlage, stehen bei größeren Solar Anlagen meist Steuervorteile im Vordergrund. Die Einspeisevergütung ist also eine gut kalkulierbare, sichere und stetige zusätzliche Vergütung, in der Regel jedoch nicht der ausschlaggebende Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Die Entwicklung der Einspeisevergütung über die letzten Jahre zeigt die Grafik rechts.

Wenn Sie sich für eine Investition in Photovoltaik interessieren, informieren Sie die Solar Experten der Emissio GmbH gerne ausführlich über das Thema Einspeisevergütung sowie über alle weiteren wichtigen Faktoren rund um Ihr Photovoltaik Direktinvestment.

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